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Positive Stimmen

Warum finden Sie Seniorenvertretungen gut?

Hier finden Sie Meinungen erster Bürger aus den Kommunen unserer Mitglieder:

Hans Josef Vogel
Bürgermeister der Stadt Arnsberg
Großes Engagement für eine „Stadt für jedes Alter"
Aktuell leben mehr als 16.000 Men­schen, die 65 Jahre und älter sind, in Arnsberg. Für 2030 gehen die Prog­nosen von knapp 20.000 Menschen jenseits der 65 aus. Das Alter lässt sich nicht auf ein „Auslaufen" dessen reduzieren, was vorher war. Es muss als eigene, lang andauernde Lebensphase ernst ge­nommen werden. Eine Chance für den Einzelnen und für die Gemeinschaft. Ohne aktive Ältere könnten Vereine, Initiativen, Kirchengemeinden, aber auch politische Parteien viele ihrer Projekte nicht durchführen. Auch viele Familien profitieren von den Senioren, beispielsweise bei der Kinderbe­treuung oder der Pflege chronisch Kranker.
Der Seniorenbeirat fungiert als parteiunabhängige Interessenvertre­tung in den städtischen Gremien und bringt dort die Belange der älteren Menschen ein. Stadtverwaltung und Senioren­beirat verfolgen gemeinsam das Ziel, Senioren für die Weiterentwicklung unserer Stadt durch ihre Potenzia­le, ihr Wissen und ihre Erfahrung zu aktivieren und einzubeziehen. Durch den Seniorenbeirat werden Ideen und Konzepte zur Verbesserung der Le­bensverhältnisse entwickelt. In einer sich verändernden und älter werdenden Stadtgesellschaft ist der Seniorenbeirat ein wichtiger Akteur bei der Gestaltung einer altersgerech­ten Stadt Arnsberg, einem Arnsberg für jedes Alter. Er trägt bei zur Teilha­be der Älteren und zur Sorge um die Ältesten. Ich danke allen Mitgliedern des Seniorenbeirates für das große Engagement und den Einsatz! Weiter­hin viel Erfolg bei der Arbeit!
(Dezember 2011)

 

Ullrich Sierau,
Oberbürgermeister der
Stadt Dortmund
„Beirat ist ein unverzichtbarer Partner geworden"
In Dortmund leben über 150.000 Bürgerinnen und Bürger im Alter von 60 Jahren und älter - mehr als ein Viertel der Bevölkerung. Diese Zah­len machen deutlich, wie sehr die Seniorinnen und Senioren das Leben Dortmunds prägen. Der demografi­sche Wandel in Deutschland wird in den nächsten Jahren dazu beitragen, dass dieser Anteil an der Gesamtbe­völkerung weiter steigt. Den Belangen und Bedürfnissen älterer Bürgerinnen und Bürger wird damit zurecht immer mehr Bedeutung zukommen. An die­sem Punkt ist der Seniorenbeirat Dort­munds ein demokratisch legitimiertes Gremium, das Politik, Verwal­tung, Verbände und Menschen nicht nur berät, sondern ebenso gesellschaftliche Prozesse und konkrete Maßnahmen wesentlich gestaltet. Für die Stadt Dortmund ist der Seniorenbeirat im Laufe der Jahre damit zu einem un­verzichtbaren Partner geworden. Die große Lebens- und Berufserfahrung älterer Menschen ist auch für zukünf­tige Herausforderungen von großem Wert. Um nur zwei Beispiele zu nen­nen: Die Bedürfnisse von Menschen, die auf Pflege angewiesen sind, und die Bedarfe älterer Menschen mit Zu­wanderungsgeschichte bezüglich In­tegration und Teilhabe sind für Städte wie Dortmund schon heute zentrale Fragestellungen und werden in Zu­kunft immer wichtiger. Da Dortmund bei der Bewältigung dieser Heraus­forderungen auf den Seniorenbeirat als engagierten und kompetenten Partner zählen kann, macht es mich sehr zuversichtlich, dass wir auch die­se Aufgaben gut bewältigen werden.
(September 2011)  

Jürgen Lohmann,
Bürgermeister der Stadt Herzebrock-Clarholz

„Unverzichtbarer Bestandteil des Gemeinwesens"
Die Herausforderungen des demo­grafischen Wandels bestimmen zuneh­mend die Entwicklungsplanung in den Städten und Gemeinden. Das gilt na­türlich auch für Herzebrock-Clarholz. Für unsere Gemeinde wird kein Bevöl­kerungsrückgang prognostiziert, aber auch bei uns wird das Durchschnitts­alter steigen. Den Bedürfnissen der äl­terer Menschen müssen wir in Rat und Verwaltung gerecht werden. Unterstützt werden wir dabei vom 1988  geschaffenen Seniorenbeirat - also schon fast 20 Jahre bevor der Begriff „demografischer Wandel" ins allgemeine Bewusstsein gerückt ist. Der Seniorenbeirat ist seitdem ein unverzichtba­rer Bestandteil unseres Ge­meinwesens. Auf den Seniorenbeirat geht auch die Einrichtung des Seni­orenbüros zurück, das sich um sehr praktische Hilfe zu Fragen und Proble­men im Alter kümmert. Die Arbeit des 12-köpfigen Seniorenbüro-Teams wird ehrenamtlich wahrgenommen. Ein Vertreter des Seniorenbeirates nimmt seit 2010 als sachkundiger Ein­wohner im  Jugend-, Familien-, Senio­ren-, Sozialausschuss die Interessen des Seniorenbeirates und der älteren Einwohner in den Gremien noch in­tensiver wahr. „Mitreden und mitgestalten!" - das war von Beginn an das Leitbild unse­res Seniorenbeirates. Mit Initiativen und Aktivitäten füllen die engagierten Mitglieder des Seniorenbeirates die­ses Leitbild immer wieder mit Leben - zum Wohle der Alten und künftigen Alten in Herzebrock-Clarholz. (Juni 2011)


Lambert Lütkenhorst,
Bürgermeister der Stadt Dorsten

Mit wachsendem Alter werden wir nicht nur weiser, sondern auch äl­ter: Und oftmals wird uns erst dann schmerzhaft bewusst, was es heißt, nicht mehr jung zu sein. Dabei rede ich nicht von Falten und grauem Haar, sondern vielmehr darüber, dass die „Jungen" oftmals die Bedürfnisse älte­rer Menschen gar nicht wahrnehmen, wenn nicht verdrängen. Wer im politischen Leben mitmischt, ist nicht zwangsläufig vertraut mit den Sorgen und Problemen der Menschen, die sich auf Grund ihres Alters nicht mehr alleine Gehör verschaffen können und bei Veranstaltungen und im politischen Leben nicht präsent sind. Hier bieten sich Seniorenbeiräte als ein sinnvolles Sprachrohr einer Altersgruppe an, der wir alle einmal angehören werden. Wenn Politik die Zeichen der Zeit nicht erkennt - was immer einmal wieder passiert - oder Verbände und Gruppen, die unser öffentliches Leben beeinflussen, die Bedürfnisse alter Menschen nicht be­merken wollen, ist ein organisierter Seniorenbeirat geradezu ein Muss in jeder Stadt: als ein Korrektiv und als Sprachrohr für Menschen, die auch im Alter mitreden und mitgestalten wol­len.  (März 2011)

 

Klaus Müller,
Bürgermeister der Stadt Plettenberg
Seit 2007 beschäftigt sich die Stadt Plettenberg intensiv mit den Heraus­forderungen des Demographischen Wandels. Gemeinsam mit vielen Be­teiligten aus Verwaltung, Politik und anderen Akteuren habe ich den Pro­zess strategisch angegangen, eine De-mographiebeauftragte bestellt, einen vielfältig besetzter Arbeitskreis ins Leben gerufen, der Rat hat ein Leit­bild mit Handlungsfeldern und ersten Maßnahmen verabschiedet. Eines unserer wichtigsten Hand­lungsfelder war von Beginn an die Seniorenfreundlichkeit. Wir wollten wissen, was die älteren Menschen in Plettenberg beschäftigt, welche Ideen und Wünsche sie haben. Im Jahr 2008 fanden dazu zwei sehr gut besuchte Seniorenkonferenzen statt und sehr schnell zeichnete sich der Wunsch der Basis ab, auch in Plettenberg eine Seniorenvertretung zu haben. Nach intensiver Vorarbeit wurde am 20. Juli 2010 die erste Plettenberger Senio­renvertretung unter dem Vorsitz von Wolfgang Baberg offiziell gegründet. Ich freue mich, dass die älteren Menschen in Plettenberg über die Mit­glieder der Seniorenvertretung jetzt in den Ausschüssen zu Wort kommen und ihre Anliegen und Ideen platzieren können. Dieses Engagement werde ich soweit wie möglich unterstützen. (Dezember 2010)

Jürgen Roters,
Oberbürgermeister der Stadt Köln

Lebendige Demokratie braucht die Ideen und die aktive Mitwirkung aller Menschen, gerade in den Zeiten des demografischen Wandels. Die Kölner Seniorenvertretung wird seit 1978 von den Seniorinnen und Senioren direkt gewählt. Sie setzt sich erfolgreich für stärkere Mitspracherechte ein und ist mittlerweile beispielsweise mit sachkundigen Einwohnern in neun Ratsausschüssen und mit Sachverständigen in den Bezirksvertretungen präsent. Die Seniorenvertretung wird bei der Umsetzung des Konzeptes der Kölner Senioren-Netzwerke eingebunden. In den Netzwerken in 36 Stadtteilen organisieren sich Senioren in den Bereichen Freizeit und gegenseitige Hilfe. Für dieses Konzept wurde 2005 der Deutsche Präventionspreis verliehen. Die Seniorenvertretung gibt seit Jahren viele wertvolle kommunalpolitische Anregungen, etwa bei den Themen Sicherheit im Straßenverkehr, Wohnen im Alter und Armut im Alter. In ihrer 32jährigen Arbeit ist die Seniorenvertretung zu einem wichtigen Bindeglied zwischen der Basis, den Entscheidungsgremien und den ausführenden Stellen und somit zu einem wichtigen Bestandteil der demokratischen Grundordnung unserer Stadt gereift. Durch ihre Anregungen, Empfehlungen und Forderungen an politische Gremien, an die Verwaltung und die Wohlfahrtsverbände wirkt sie konstruktiv an einer an den spezifischen Bedürfnissen der älteren Generation ausgerichteten Politik in Köln mit. Für diese Arbeit möchte ich meinen herzlichen Dank aussprechen. 
(Oktober 2010) 

Pit Clausen,
Oberbürgermeister der Stadt Bielefeld
   
„Wir werden immer weniger, bunter und älter!" - diese bekannte, kurze Aussage drückt aus, was der nicht auf­zuhaltende demografische Wandel mit sich bringen kann. Auch in Bielefeld. Aber die Stadt hat sich gut aufge­stellt.
So hat sich Bielefeld mit der Bestellung der bundesweit ersten Demografiebeauftragten bereits früh mit der Thematik auseinandersetzt. Aber auch interdisziplinär wird sich mit den möglichen Folgen des demo­grafischen Wandels befasst: Gemein­sam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern von Universität und Fachhochschulen sowie mit Vertretern unterschiedlicher Gruppen der Stadtgesellschaft. Immer engagiert dabei und immer „up to date": der Bielefelder Seniorenrat. Die Damen und Herren bringen sich aktiv in das Bielefelder Geschehen ein, vertreten die Interessen der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger vehe­ment und verstehen sich ganz sicher nicht als eine „Kaffeekränzchen- Runde“. Kein Wunder, denn sie wissen, wovon sie reden. Sie wollen mitwirken und mitbestimmen. Und das finde ich rich­tig gut! Schließlich geht es um die Zukunft un­serer Stadt! (Juni 2010)

 

Markus Lewe,
Oberbürgermeister der Stadt Münster
  
Ich bin immer wieder überrascht und erfreut, mit welch bemerkenswer­tem Engagement sich die Mitglieder der Kommunalen Seniorenvertretung Münster insbesondere für die Belange der rund 60.000 Einwohner über 60 Jahre einsetzen. Mit einer gewissen Beharrlichkeit und stets verbunden mit einem ihnen ureigenen Charme, schaffen es die 15 gewählten Vertre­terinnen und Vertreter, die Belange der Stadt aktiv mit zu gestalten. Sie bieten nicht nur eigene Sprechstunden für die Älteren an, sondern setzen Akzente über Mitgliedschaften in kommunalen Gremien sowie bei der Durchführung eigener Veranstaltungen und Projekte. Von A wie „Arbeitskreis Älter werden im Stadtteil“ bis Z wie „Zusammen­arbeit mit dem Jugendrat der Stadt“ engagiert sich die Seniorenvertretung ehrenamtlich und hat sich auch durch inzwischen verselbständigte Projekte wie Patengroßeltern und Anti-Rost ei­nen Namen gemacht.   In 2010 plant die Seniorenvertre­tung die Zusammenarbeit mit Migranten und wird sicherlich auch hier wieder Vorbildfunktion einnehmen können. In diesem Sinne wünsche ich der Seniorenvertretung bei ihren Tä­tigkeiten weiterhin die nötige Energie und Freude und bin gespannt auf die nächsten Resultate ihrer gemeinsa­men ehrenamtlichen Arbeit.
(März 2010)

Dr. Wolfgang Reiniger,
ehem. Oberbürgermeister der Stadt Essen

Ich finde unseren Seniorenbeirat gut...
- weil er mehr ist als eine Interessenvertretung
- weil er eigene Aktivitäten entwickelt
- weil er ein Beispiel gibt:
Nicht nur reden, selbst anpacken.  (Dezember 2009)



Maria Unger,
Bürgermeisterin der Stadt Gütersloh
Etwa 24.000 Menschen in Gütersloh sind über 60 Jahre alt. Das ist ein Viertel der Bevölkerung in unserer Stadt und die Zahlen werden steigen. Aber auch jenseits aller Zahlen ist eine starke Seniorenvertretung ein wichtiges Element der Bürgermitwirkung, das das soziale Miteinander deutlich stärkt. Unser Seniorenbeirat hat schon in der Vergangenheit zahlreiche wichtige Anregungen eingebracht, aber auch mit Kritik an politischen Entscheidungen zu einem lebendigen Meinungsaustausch beigetragen. Dabei unterliegen die Belange, die er vertritt, häufig keiner speziellen „Altersgrenze“: Barrierefreie Zugänge zu öffentlichen Gebäuden, der Einsatz für einfache Bedienung von Fahrkartenautomaten oder die Konzeption spezieller Weiterbildungsangebote sind auch für Menschen „unter 60“ interessant. Eine starke Seniorenvertretung stellt sich für mich nämlich auch in der Fähigkeit dar, nicht in „Schubladen“ zu denken, sondern auch generationenübergreifend zu arbeiten. Das kann von besonderen Wohnprojekten bis hin zur Begleitung von Schulbussen reichen – ein Projekt, das der Seniorenbeirat Gütersloh aktiv und erfolgreich unterstützt und mit dem er zur Entspannung der Situation in den Bussen beigetragen hat. Alt und jung können voneinander lernen – deshalb gehört zu einer starken Seniorenvertretung auch ein starkes Jugendparlament. Vor den Wahlen zum nächsten Seniorenbeirat bin ich sicher, dass Gütersloh noch viel von diesem Gremium erwarten kann, das sich nicht auf Sitzungen und Gedankenaustausch beschränkt, sondern Rat und Hilfe anbietet und selbst „mit anpackt“, wo Einsatz gefragt ist. Gut für Gütersloh, gut für unsere Gesellschaft!  
(Dezember 2009) 

 

Klaus Fritzemeier,
Bürgermeister der Gemeinde Kalletal

Nicht jeder, der nach Jahrzehnten aus dem aktiven Berufsleben ausscheidet, möchte sich aufs „Altenteil" zurückziehen. Nicht jede Oma wünscht sich ein Leben im Schaukelstuhl und nicht jeder Opa ein Leben im Gemüsebeet. Im Gegenteil. Die meisten Älteren wollen heute viel mehr. Sie sind vielfältig interessiert und heute mit Dingen beschäftigt, für die ihnen früher die Zeit oder die Kraft fehlte. Ältere Menschen wollen ihr Leben zunehmend individuell, aktiv und selbst bestimmend ges­talten, sie wollen am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Die Erfahrung der Älteren wird gebraucht. Seniorenvertretungen gestalten aktiv den demographischen Wandel mit, in dem sie der wachsenden Bevölkerungsgruppe der älteren Menschen eine Beteiligungsmög­lichkeit an der Entwicklung ihrer Kommune bieten. Seniorenvertretungen bilden das Bindeglied zwischen Bevölkerung, Rat und Verwal­tung. Ihre Arbeit kann sich entlastend, unterstützend oder vorbereitend auf die politi­sche Arbeit auswirken. Seniorenvertretungen unterstützen die in der Altenarbeit tätigen örtlichen Vereine und Institutionen. Seniorenvertretungen übernehmen Beratungs- und Vermittlungsfunktionen und ste­hen als Ansprechpartner zur Verfügung. Ich bin überzeugt, je mehr wir die „Chancen des Alters" entdecken und verwirklichen, um so mehr wird unsere Gesellschaft hiervon profitieren. (September 2009)


Dr. Eckhard Ruthemeyer,
Bürgermeister der Stadt Soest

Die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger nehmen in unserer Gesellschaft einen zunehmend größeren Anteil ein. Ihnen gebührt unser besonderer Dank. Sie haben mit ihrem Fleiß und ihrer harten Arbeit die Grundlage für unseren Wohlstand geschaffen. In unseren Kommunen wird es immer wichtiger, Überlegungen, Planungen, Maßnahmen und Vorhaben so zu organisieren und durchzuführen, dass die Belange der älteren Bevölkerung ausreichend Berücksichtigung finden. Seniorenvertretungen in unseren Städten und Gemeinden helfen mit ihrer Stimme dabei. Wer sonst könnte die Bedürfnisse der Senioren besser artikulieren und bei ihrer Realisierung mitwirken. (Juni 2009)

Anne Heck-Guthe,
Bürgermeisterin der Stadt Waltrop

 ...ich finde Seniorenvertretungen gut, weil alle mit diesem Gremium auf das große Erfahrungswissen der älteren Bürger zurückgreifen können. (Juni 2009)



Dr. Thomas Düchheim,
Bürgermeister von Mohnheim

In einer Zeit, die vom demografischen Wandel geprägt ist, wird die Zukunftsgestaltung durch ältere Menschen immer wichtiger. Unser Seniorinnen- und Seniorenbeirat wirkt hierbei vorbildlich mit. Er weist auf die besonderen Bedürfnisse der älteren Generation hin und fördert ihre Lebensqualität und Selbstständigkeit. (März 2009)


Friedrich Ehlert,
Bürgermeister von Dörentrup
 

In der Gemeinde Dörentrup, einer lippischen Gemeinde mit rund 8.600 Einwohnern, besteht bereits seit sechs Jahren ein Seniorenbeirat . Dieser Beirat engagiert sich auf allen Feldern, die die Interessen unserer älteren Mitbürger berühren. Somit können auch Rat und Verwaltung von den Erfahrungen profitieren und für Wünsche und Bedürfnisse sensibilisiert werden. Seit einem Jahr existiert ein Generationentreff, der in einer Wohnlage im Zentrum der Gemeinde angesiedelt ist. Hier wird durch Initiative der Seniorenvertretung aktiv der Versuch unternommen, bestehende Barrieren zwischen den Generationen abzubauen. Hier wird vor dem Hintergrund der sich verändernden Familienstrukturen zudem der Versuch unternommen, für Kinder Großeltern erlebbar zu machen. Durch Hausaufgabenhilfe, durch gemeinsames Plätzchenbacken, durch gemeinsames Frühstücken, durch Spielnachmittage oder durch intensive Gespräche können die Jüngsten in unserer Gemeinde con der Lebenserfahrung der Senioren profitieren. Alles in allem darf ich als Bürgermeister feststellen , dass wir alle, die wir von der Arbeit unserer Seniorenvertretung profitieren dürfen, dankbar sind und dem Seniorenbeirat weiterhin viel Energie für die beabsichtigten Projekte wünschen! (März 2009)

Richard Borgmann,
Bürgermeister von Lüdinghausen

Seit 1999 bündelt der Seniorenbeirat in der Stadt Lüdinghausen die Interessen und Anliegen der älteren Generation. Fernab einseitiger Klientelpolitik setzt er sich seitdem mit viel Wissen, Kompetenz und Kreativität für die Entwicklung und Gestaltung unserer lebens- und liebenswerten Stadt ein. Auch dank der Initiative des Seniorenbeirats beteiligen sich die älteren Bürgerinnen und Bürger aktiv am sozialen, kulturellen und politischen Geschehen in Lüdinghausen. Bemerkenswert halte ich die Leistungen des Seniorenbeirats insbesondere vor dem Hintergrund, dass es sich um ein rein ehrenamtliches Engagement handelt. Ich bin froh, auch in Zukunft auf Rat und Tat des Seniorenbeirats Lüdinghausen vertrauen zu dürfen. (März 2009)

Dr. Gerhard Langmeyer,
Oberbürgermeister von Dortmund

Mehr als 150.000 Dortmunderinnen und Dortmunder sind 60 Jahre und älter. Die Stadt Dortmund und der Seniorenbeirat konnten zusammen soho9n viele Verbesserungen erreichen. Und wir haben noch viel gemeinsam vor. (März 2009)


Klaus Müller,
Bürgermeister von Iserlohn

Der Seniorenbeirat ist das Sprachrohr der rund 25.500 Einwohnerinnen und Einwohner über 60 Jahre. Seit 18 Jahren setzt er sich für die Interessen der steigenden Zahl älterer Menschen in Iserlohn ein und ist unterdessen eine feste Größe. Mit immer wieder neuen Ideen und Vorschlägen tritt er an die Öffentlichkeit und ist ein kritischer Begleiter unserer politischen Arbeit. Mit Beharrlichkeit verfolgt er gradlinig seine Interessen und Ziele im Sinne der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger und hat im Laufe der Jahre schon viel erreicht. Die demografische Entwicklung erfordert es, neue Wege in der Kommunalpolitik zu gehen. Ich freue mich über die engagierte Arbeit des Seniorenbeirates; von dem Wissen und den Lebens- und Berufserfahrungen der älteren Menschen kann unsere Stadt nur profitieren. (Dezember 2008)

Frank  Hasenberg,
Bürgermeister der Stadt Wetter

Unsere Gesellschaft wird älter. Statistiken belegen das mit nüchternen Zahlen. Wir sind deshalb gut beraten, die Bedürfnisse einer älter werdenden Gesellschaft vor Ort in konkrete Politik umzusetzen, die Infrastruktur und Elemente der Lebensqualität sichert und anpasst. Dies soll und kann nur mit einer starken Interessenvertretung älterer Mitbürgerinnen und Mitbürger geschehen. Der Seniorenbeirat der Stadt Wetter (Ruhr) benennt, formuliert und bündelt diese Interessen und verleiht ihnen in den politischen Gremien eine starke Stimme. Fast genauso wichtig ist: Der Seniorenbeirat wird selbst aktiv, führt Veranstaltungen durch, organisiert Aktionen – und ermutigt andere Bürgerinnen und Bürger, ebenfalls aktiv zu werden. (September 2008)

Joachim Erwin, †
Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf

Als im Jahr 1978 der Seniorenbeirat von der Landeshauptstadt Düsseldorf ins Leben gerufen wurde, war es sein Ziel, die Wünsche und Interessen von älteren Menschen bei der Gestaltung ihrer Stadt angemessen zu berücksichtigen. Seitdem gehört es zu den grundlegenden Aufgaben des Seniorenbeirates, Ansprechpartner für ältere Menschen im Stadtbezirk zu sein, die Seniorenarbeit der Verwaltung zu unterstützen und mit den verschiedenen Fachgremien und der Politik zusammenzuarbeiten. Die Lebenserfahrung der Älteren, ihr Wissen und der Einsatz ihrer sozialen Kompetenzen sind für unsere Stadtentwicklung unverzichtbar. (Dezember 2008)

Jochen Paus,
Bürgermeister der Gemeinde Altenberge

Die Seniorenbeiräte in NRW vertreten auf kommunaler Ebene die Interessen älterer Menschen gegenüber Rat und Verwaltung sowie der Öffentlichkeit. Sie beraten und unterstützen im Bereich der Seniorenarbeit tätige öffentliche und private Einrichtun­gen. Mit Anregungen und Aufklärungen stärken sie ältere Menschen in ihren Aktivi­täten und fördern deren Selbstständigkeit auch mit dem Ziel, Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Die praxisbezogenen Bemühungen um Verbesserung der Lebenssituation älterer Menschen verändern auch das teilweise von Hilfe- und Pflegebedürftigkeit geprägte Bild des Alters. Damit leisten Seniorenvertretungen einen wertvollen Beitrag im Sinne einer gemeinwesenorientierten Arbeit. (März 2008)

Fritz Schramma,
Ehemaliger Oberbürgermeister
der Stadt Köln

So differenziert wie das Leben selbst sind auch die Ansprüche der Menschen an das Leben im Alter. Um diesen Bedürfnissen gerecht zu werden, übernimmt die Kommune eine Steuerungsfunktion in der Seniorenarbeit. Um die Interessen und Bedürfnisse der Älteren richtig einschätzen zu können, ist die Zusammenarbeit mit der Seniorenvertretung von großer Bedeutung. Sie ist ein wichtiges Bindeglied zwischen den Bürgerinnen und Bürgern im Seniorenalter, den Entscheidungsgremien und den ausführenden Stellen und somit ein wichtiger Bestandteil der demokratischen Grundordnung in Köln. Durch ihre Anregungen, Empfehlungen und Forderungen an die politischen Gremien, die Verwaltung und die Wohlfahrtsverbände, wirkt sie konstruktiv an einer an den Bedürfnissen der älteren Generation ausgerichteten Politik in Köln mit. Die Kölner Seniorenvertretung als Interessenvertretung ist ein Vorbild für andere Bereiche des bürgerschaftlichen Engagements von Seniorinnen und Senioren vor Ort. Das Wissen der einzelnen Seniorenvertretrinnen und Seniorenvertreter und vor allem der Einsatz der sozialen Kompetenzen sind für die Gesellschaft unverzichtbar. (Dezember 2007)

 

Norbert Ballhaus,
Bürgermeister von Moers

Viele für Moers wichtige Entscheidungen sind auf die Initiative des örtlichen Seniorenbeirats zurückzuführen. Beispielsweise ist die Einrichtung der “Leitstelle Älterwerden“ den Mitgliedern zu verdanken. Ein Seniorenbüro in einem Stadtteil und die Seniorenwohnungsberatung hätte es ohne den Seniorenbeirat nicht gegeben. Die Mitglieder des Beirates sind in Moers in allen Bereichen als Partner und Ratgeber geschätzt. Mittlerweile existiert dazu ein geflügeltes Wort in der Grafenstadt: Was gut für Seniorinnen und Senioren ist, nutzt der ganzen Bevölkerung. (September 2007)

Marlies Sieburg,
Bürgermeisterin von Kerpen

Der Seniorenbeirat ist nicht erst seit der Zeit des demografischen Wandels ein wichtiges Bindeglied zwischen der Verwaltung, der Politik und den älteren Menschen. Längst werden hier im Ehrenamt sehr wichtige gesellschaftspolitische Aufgaben übernommen von Menschen, die sehr vielfältige Qualifikationen und Kompetenzen aus ihrer Lebens- und Berufserfahrung mitbringen. In der Vergangenheit war es schön, dass es sie gab, in der Zukunft ist der Seniorenbeirat eine unverzichtbare Einrichtung für alle Kommunen. (Juni 2007)

 

Ulrich Roland,
Bürgermeister von Gladbeck

Der wichtigste Grund, warum ich Seniorenvertretungen außerordentlich schätze ist: Die Mitglieder des Seniorenbeirates sind seit 25 Jahren kritische und faire Begleiter der Gladbecker Stadtpolitik. Sie mischen sich ein, halten mit ihrer Meinung nicht hinter dem Berg, sprechen, wie wir es im Ruhrgebiet sagen, “klare Kante“. Besonders sympathisch an der Arbeit des Seniorenbeirates ist auch, dass er sich für ein Miteinander von Jung und Alt in unserer Stadt einsetzt. (März 2007)

 

Wilhelm Stodollick,
Bürgermeister von Lünen

Im Zeitalter des demografischen Wandels vertreten Seniorenvertretungen die Interessen der am stärksten wachsenden Bevölkerungsgruppe. Daher wirken Seniorenvertretungen in ihrer Arbeit stets generationsübergreifend, denn Alter betrifft im Prinzip alle Menschen. (Dezember 2006)

 

 

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